😤 Aufgeregt / Verärgert · 5 Schritte · Langsam angehen
Die Person ist aufgewühlt, und nichts, was du sagst, kommt an.
Das ist einer der schwersten Momente in der Demenzpflege. Atme einmal tief durch — hier sind fünf beruhigende Schritte, die andere Familien ausprobieren.
Eine Karte mit beruhigenden Schritten von ourturn.care/de/help
Sie zuerst
Atmen Sie einmal langsam durch, bevor Sie etwas tun. Sie können niemanden beruhigen, wenn Sie selbst nicht ruhig sind.
Kurzer Check – könnte etwas Körperliches nicht stimmen?
Schmerzen, Hunger, Harndrang oder eine Infektion können Unruhe auslösen. Diese müssen zuerst ausgeschlossen werden.
- Schmerzen oder Unwohlsein?
- Hungrig oder durstig?
- Muss zur Toilette?
- Kürzliche Medikamentenänderung?
- Fieber oder Krankheitsanzeichen?
Die Stimmung beruhigen
Sprechen Sie langsam und sanft. Diskutieren, korrigieren oder erklären Sie nicht. Passen Sie sich der emotionalen Stimmung an — bestätigen Sie, was die Person fühlt, nicht die Fakten.
- "Ich sehe, Sie sind verärgert. Ich bin hier."
- Lärm reduzieren – Fernseher ausschalten, Fenster schließen
- Geben Sie ihnen physischen Raum, drängen Sie nicht
- Bieten Sie einen vertrauten Trostgegenstand an
Umlenken, nicht argumentieren
Wenn Bestätigung nicht hilft, wechseln Sie behutsam das Thema oder die Umgebung. Versuchen Sie nicht, die Person mit Logik zu überzeugen.
- Schlagen Sie einen Spaziergang vor oder wechseln Sie in einen anderen Raum
- Spielen Sie Musik, die sie lieben
- Bieten Sie einen Snack oder ein warmes Getränk an
- Schauen Sie sich gemeinsam Fotos an
Wann Hilfe holen
Wenn die Unruhe länger als 30 Minuten anhält, wenn die Gefahr besteht, dass die Person sich selbst oder Sie verletzt, oder wenn dieses Verhalten plötzlich neu auftritt — rufen Sie den Arzt oder die Notfalldienste.
Diese Schritte sind Dinge, die andere Familien ausprobieren — keine medizinische Beratung. Jeder Mensch ist anders, und du kennst deine Person am besten.
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